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Spendenkonto Deutschland: Raiffeisen-Volksbank, Neuburg Griechenland Hilfe, die ankommt e.V. IBAN: DE33 7216 9756 0000 9587 00 BIC: GENODEF1ND2
Farm der Solidarität
Mit EU-Hilfspaketen werden hauptsächlich Kredite getilgt und Banken gerettet. In Griechenland ist jeder Vierte arbeitslos. Ein Jahr zahlt der Staat Arbeitslosenhilfe. Danach ist Schluss. Gnadenlos. Der Staat hat einfach kein Geld. Sozialhilfe gibt es nicht.  Mit dem Geld unseres Vereins wird Erste Hilfe geleistet – direkt für die Menschen dort. Hier bringen wir zusammen, was Griechenland im Überfluss hat: tolles Klima, fruchtbare Böden und jede Menge Leute, die arbeiten wollen – und schon bewegt sich was. Und so hat es Alexandros Jazakis in Aigion bei Patras auf dem Peloponnes gemacht: 4000 Quadratmeter Gemüseacker. Er nennt es seine "Farm der Solidarität". Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird von den Familien Gemüse und Obst zur Eigenversorgung angebaut. Das erforderliche Pflanzgut und Düngemittel wird von Spenden gekauft. Die Farm entwickelt sich prächtig im Laufe der Jahre und wir betreiben den Garten zur Produktion von Gemüse immer perfekter. Janni, (genannt "der Butler"), ein sehr engagierter Mann, der selbst- und kostenlos überall im Projekt hilft, übernimmt die Organisation.  Er teilt die Arbeitsgruppen ein und plant die Anbauflächen für das Gemüse. Wir fangen jetzt an, unsere traditionellen Anbaumethoden zu optimieren: Trotz der Hitze im Sommer haben wir einen Kompost gelegt. Hier müssen wir experimentieren, da normalerweise alles Grün sofort trocknet, eine Brandgefahr darstellt und im Herbst und Frühjahr traditionell verbrannt wird. Jetzt werden wir den Kompost feucht halten und lernen. Ein Frühbeet steht uns jetzt zur Verfügung. So haben unsere Freunde die Möglichkeit, selbst die Pflanzen aus Samen zu ziehen. Es wurde komplett auf Tropfbewässerung umgestellt. Wir bekommen zwar sehr preiswertes "Bauern" Wasser, dennoch müssen wir dafür zahlen und wollen wir sparsam damit umgehen.    Bambusstangen wurden besorgt, um Rank- Gerüste selbst zu bauen. Ein großes Gewächshaus wurde im Februar 2017 selbst gebaut. Und wenn die Arbeit vorbei ist, geht keiner gleich nach Hause. Die Farm ist viel mehr. Sie ist auch das Café, in das sie nicht mehr gehen können – ohne Geld.